Artikel - Herz-Jesu-Familie

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Themenliste
       Artikel-Nr. 20001 - Der Papst will Lehre ändern

Papst Franziskus erwägt, „Sünden gegen die Umwelt“ als eignes Vergehen in die offizielle katholische Lehre einzuführen. Das gab er bei einem Treffen mit der Internationalen Vereinigung für Strafrecht am 15. November 2019 im Vatikan bekannt. Zugleich forderte der Papst vor den Juristen eine konsequente Bestrafung von Unternehmen und Körperschaften für Umweltverschmutzung. Wörtlich sprach er von einem „Ökuzid.“ Papst Franziskus warf der Justiz vor, sie lasse „die Verbrechen der Mächtigsten, besonders die Großverbrechen der Unternehmen,“ unbeachtet. Die „organisierte Kriminalität“ des globalen Finanzwesens machte er für die Überschuldung von Staaten und für „die Plünderung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten“ verantwortlich. Weiter verurteilte der Papst die Spekulation mit staatlichen Schuldtiteln, die keine Rücksicht nehme auf die Folgen für ganze Volkswirtschaften. - Quelle: Quelle: Zeitschrift „Der 13.“ 94110 Wegscheid - Nr. 12 - Seite 3.

Artikel 2002 - Teufelswerk

Pater Pio nahm nie und gab nie Handkommunion. Papst Johannes Paul II . sagte, es isr niemand größer als dann, wenn er kniet. Mutter Theresa äußerte einmal, daß sei von Bischöfen gefragt wurde, was für sie die gräßte Krise in der katholschen Kirche sei? Zum Erstaunen der Anwesenden sagte sie: Die größte Krise ist der moderne Kommunionempfang!“ Resel Neumann, die Begnadete stigmatisierte Seherin aus Bayern sah bei eienr Schauung, wie Jesus beim Letzten Abendmahl das geweihte Brot den Apostel direkt in den Mund gab. Und Kardinal Döpfner durfte sich bei der Armensselenmutter Maria Simma  (gestorben 2004) aus Vorarlberg melden. Er sagte: „Der Barmherzigkeit Gottes habe ich es zu verdanken, daß ich nicht verdammt wurde, weil ich als erster in Deutschland die Hand- und Stehkommunion einführte. So muß ich bis zum Jüngsten Gericht im Fegefeuer bleiben.“ Hand- und Stehkommunion sind ein Teufelswerk, weil die Ehrfurcht vor dem Göttlichen verloren geht. Mit der Handkommunion ist es übrigens leicht (auch das möchte ich noch anführen), geweihte Hostien für „Schwarze Messen“ abzuzweigen. - Quelle: Quelle: Zeitschrift „Der 13.“ 94110 Wegscheid - Nr. 12/2019 - Seite 32. - Leserbrief von Kurt Wimmer A-4871 Zipf.

          Artikel 20003 - Präsident Xi statt 10 Gebote

Neuerdings werden in China nicht nur die traditionell-katholischen Untergrund-Gemeinden verfolgt, sondern auch die staatlich registrierten Kirchengemeinden stehen unter zu-nehmenden Druck. Kirchen in der Provinz  Henan im Zentrum Chinas, die im Inneren des Gottes-Hauses die 10 Gebote angebracht haben, müssen sei entfernen. Zugunsten von Zitaten des Staats-Oberhauptes Xi Jingping. Gemeinden, die sich weigern, werden geschlossen. Xi Jingping ist auf Lebenszeit gewählt, die 10 Gebote aber gelten ewig. Was nutzt da ein gewaltsames Entfernen!? Gottes Wahrheit stet in den Herzen! - Quelle: Quelle: Zeitschrift „Kurier der Christlichen Mitte“ 59329 Wadersloh - Nr. 1/2020 - Seite 1

Artikel-Nr. 20004 - Deutschland im Klima-Wahn

270000 Demosntranten vor dem Brandenburger Tor in Berlin: Voller Angst um das welt-Klima. Angst wird auch 2020 zum Lebens-Elixier. Doch alle Angst ist vom Teufel: Chrsiten sind posutiv. Haben sie ähnliche Sorge um das Seelen-Klima? Fehlanzeige. Das Beicht-Barometer ist von der Wand gefallen. Bereits 1459 bekräftigt Papst Paul II.: „Das Welt wird nicht durch das Klima zerstört, sondern der Jüngste Tag ist ein übernatürliches Eingreifen Goots.“ - Quelle: Zeitschrift „Kurier der Christlichen Mitte“ 59329 Wadersloh - Nr. 1/2020 - Seite 2

Artikel-Nr. 20005 - Babymord

40 Millionen (40000000) Babys werden weltweit vor der Geburt jährlich getötet. Dazu kommen 460000 Morde im Alltag und 90000 Tote in Kriegen. Satan ist „Menschenmörder von Anbeginn.“ (Johannes Kapitel 8 Vers 44) - Quelle: Zeitschrift „Kurier der Christlichen Mitte“ 59329 Wadersloh - Nr. 1/2020 - Seite 2

          Artikel-Nr. 20006 - Neu-Priester in Spanien

Um ein Viertel gestiegen ist die Zahl der Neu-Priester in Spanien, unterstützt von zahlreichen Betern und Papst Bnedikt XVI. Spanien-Besuch 2011. - Quelle: Zeitschrift „Kurier der Christlichen Mitte“ 59329 Wadersloh - Nr. 1/2020 - Seite 3
         
Artikel-Nr. 20007 - Gott oder dem Volk dden Rücken kehren? -
Quelle: Mysterium Fidei - Oktober 2016 - Seite 1-4

Pater Pio: Nicht vergessen, meine Tochter, Standfestigkeit und Beharrlichkeit im Glauben unserer Väter... unserer Väter! Und vonwegen des II. Vatikanums: Es erwarten uns nur Finsternisse, alles Finsternisse! Jesus wird von Osten wiederkommen, doch im Vatikan haben sie den Kompas verlegt -  Kardinal Sarah bekräftigt Vorstoß zur Zelebrationsrichtung.

Rom, 14. Juli 2016. „Jesus wird von Osten wiederkommen, doch im Vatikan haben sie den Kompaß verloren.“ Mit diesen Worten leitet der Vatikanist Sandro Magister seinen Bericht über den jüngsten Vorstoß von Kurienkardinal Robert Sarah ein, der alle Priester der katholischen Kirche vor wenigen Tagen hei einer Tagung in London aufforderte. die heilige Messe wieder in Richtung Osten zu zelebrieren.

Gott oder dem Volk den Rücken kehren?

Kardinal Sarah nannte auch gleich einen Termin, den ersten Adventssonntag, ab dem die Zelebrationsrichtung wieder „conversi ad Deum“ und nicht mehr „versus populum“ sein soll. Die Zelehrationsrichtung Osten geht auf die älteste christliche Tradition zurück, die Zelehration zum Volk hin hingegen auf die protestantisierende nachkonziliare Liturgiereform. Man könnte aussagekräftig feststellen, daß ganze 1900 Jahre lediglich knapp 50 Jahre gegenüberstehen. Die Protestanten drehten den Altar vor 480 Jahren zum Volk hin, und damit aufgrund der Ostung der Kirchen Richtung Westen. Kardinal Sarah sagte am 5. Juli in London, es sei an der Zeit, die seit einigen Jahrzehnten auch in der katholischen Welt kolportierte, Gerüchte verbreitete, Fehlinformation zu korrigieren, der Priester müsse zum Volk zelebrieren, weil er sonst ja dem Volk den Rücken zukehrt. Dem wird entgegengehalten, daß man auf derselben Ebene sagen könnte, daß der Priester seit 50 Jahren Gott den Rücken zukehrt, was zweifellos schwerwiegender sei.

Der Heilige Stuhl reagierte, vom Sarah-Vorstoß aufgeschreckt, prompt und ziemlich energisch: Papst Franziskus zitierte Kardinal Sarah am Montag zu sich und ließ anschließend durch Vatikansprecher Lombardi, bei dessen letzter Pressekonferenz, und den Hofvatikanisten Andrea Tornielli erklären, daß Papst und Kardinal sich darin einig seien, daß alles nur ein Mißverständnis gewesen sei. Der für die heilige Liturgie zuständige Kardinalpräfekt hält jedoch unbeirrt an seinem Vorstoß fest und bekräftigte diesen auch nach seiner Audienz beim Papst.

Aufgeschrecktes päpstliches Umfeld, unbeirrter Kardinal

Kardinal Vincent Nichols, der Erzbischof von Westminster, dem Bistum, in dem Kardinal Sarah am 5. Juli 2016 seine Aufforderung an alle Priester der Kirche formuliert hat, ging im Eiltempo auf Distanz zum Kardinalpräfekten. Gewichtiger ist ein Nachricht gegen den Sarah-Vorstoß von Pater Antonio Spadoro, dem Schriftleiter der römischen Jesuitenzeitschrift „La Civilta Cattolica“, weil dieser zum engsten Vertrautenkreis von Papst Franziskus gehört, dem in Medienfragen auch Tornielli zuzurechnen ist.

Was gilt nun? Was Kardinal Sarah sagt oder was das vatikanische Presseamt sagt? So bleiben letztlich einmal mehr Rätsel über das Verhalten eines Papstes, der offenbar je nach momentanem Gesprächspartner diesen auch ganz Unterschiedliches zu verstehen zu geben scheint.

Fest steht, daß Kardinal Sarah nach seiner jüngsten Audienz beim Papst nicht an den Franziskus zugeschriebenen Aussagen festhalten würde, wenn der Papst ihm gegenüber nicht tatsächlich diese Haltung eingenommen hätte. Fest steht auch, daß Kardinal Sarah an seinem Vorstoß zur Wiedergewinnung der überlieferten Zelebrationsrichtung festhält, weil er von deren tiefen Bedeutung überzeugt ist. (Text. Giuseppe Nardi, Bild: Catholic Herald (Screenshot).

Liebe Freunde und Wohltäter, kaum der größte Optimist wird zwar ernstlich daran glauben können, daß sich Kardinal Sarah auch wirklich gegen den Modernismus/Ökumenismus im Vatikan wird durchzusetzen vermögen; wenn auch immer bei Gott kein Ding unmöglich ist (Lk 1, 37) - In der Päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore wurde in der Seitenkapelle Cappella Cesi immer am ersten Samstag im Monat - dem Herz-Mariä-Sühnesamstag - seit 14 Jahren die alte heilige Messe zelebriert. Gemäß Nachricht vom 6. Januar 2014 von Chiesa e Post concili wurde auch diese heilige Messe abgeschafft. Der Verantwortliche der totalitären Maßnahme ist der Erzpriester der Basilika, Kardinal Santos Abril y Castello. Der Kardinal war von 2000 bis 2003 Päpstlicher Nuntius in Argentinien und gilt als enger Freund von Papst Franziskus.

Im Weiteren wurde 2013 in einem radikalen Eingriff gegen den Orden der Franziskaner der Immaculata - 800 Mitglieder - das Lesen der alten heiligen Messe verboten, die Ordensleitung und der Ordensgründer, Pater Stefano Maria Manelli, abgesetzt. Am 11. Juli 2013 wurde von der römischen Ordenskongregation der Kapuzinerpater Fidenzo Volpi als päpstlicher Kommissar eingesetzt, der alle Entscheidungen trifft. Pater Volpi griff zu Verleumdungen gegen die Immakulata-Franziskaner. Um einer staatlichen Verurteilung wegen Verleumdung zuvorzukommen, legte Pater Volpi ein außergerichtliches Schuldeingeständnis ab und mußte der Familie von Pater Manelli 20 000 Euro Schadenersatz zahlen und sich in einem Rundschreiben an alle Ordensangehörigen von Pater Manelli entschuldigen.

Der Orden der Franziskaner der lmmaculata entstand auf dem Schoß des stigmatisierten Kapuziners Pater Pio von Pietrelcina. Die Eltern des Ordensgründers waren geistliche Schüler des heiligen Kapuziners. Ordensgründer Stefano Maria Manelli durfte als Kind, wenn die Familie Pater Pio im Kloster von San Giovanni Rotonde besuchte, mehrfach auf dem Schoß des Heiligen sitzen.

Pater Pio war es, der Pater Stefano Manelli die erste heilige Kommunion spendete. In seiner Schule formte sich sein Glaube, in seiner Schule entdeckte er seine Berufung und seine franziskanisch-marianische Mission. Pater Manelli weckte und förderte zahlreiche Priester- und Ordensberufungen.

Der ewig gültige Glaube der Kirche

Pater Stefano Maria Manelli hatte im „Wochenblatt von Pater Pio“ einen Leitartikel geschrieben: Unerschütterlich an der Tradition festhalten, an den Lehren der Kirche seit ihren Ursprüngen: Das ist die einzige Garantie für die Zukunft voll der Hoffnung in das Gute. Nicht so ist es aber in unseren Tagen, in denen größte Finsternis herrscht wegen dieser ständigen Suche nach Neuem und Anderem.

Man schrieb das Jahr 1968, es war das letzte Lebensjahr von Pater Pio, der am 23. September 1968 starb. Fine geistliche Tochter hatte sich unmittelbar nach der Beichte von Pater Pio niedergekniet und Pater Pio, der zwei oder drei Mal kraftvoll seine Hand auf ihren Kopf legte, sagte zu ihr mit fast lauter Stimme, es hörten verschiedene Personen: „Nicht vergessen‚ meine Tochter, Standfestigkeit und Beharrlichkeit im Glauben unserer Väter“ und wiederholte noch einmal mit Nachdruck: „Im Glauben unserer Väter!“

Ein leuchtendes Glaubenszeugnis von Pater Pio für eine unauflösliche Einheit mit dem Glauben unserer Väter, dem einzigen ewig gültigen Glauben der Kirche bis zum Ende der Zeiten.
Diese Aussage vonl Pater Pio verbreitete sich damals in San Giovanni Rotondo von Mund zu Mund, und sie schien allen sofort ein Warnruf zum Schutz und zur Verteidigung angesichts absehbarer Gefahren. Doch erst die nächsten Monate und Jahre machten nach und nach die ganze Dramatik dieses Aufschreis von Pater Pio sichtbar, da konkret und sehr schnell mit der Zerstörung des Glaubens unserer Väter in der Kirche und der Welt begonnen wurde.

Die neue Liturgie der heiligen Messe, die, statt die Kirche zu füllen, sie zu leeren begann und den durchschnittlichen Besuch der Sonntagsmesse von 60 Prozent auf fünf Prozent im einmal christlichen Europa einbrechen ließ. Das Sakrament der heiligen Beichte erlebte gleichzeitig einen erschreckenden Zusammenbruch bis hin zum Verschwinden sogar der Beichtstühle aus vielen Kirchen. Die künstliche Verhütung aus Ablehnung und Haß gegen das Leben scheint zur tödlichen Beherrscherin der Paare, der christlichen Paare, geworden zu sein. Die unanständige Mode hat sich durchgesetzt und bestimmt den schamlosesten Verfall der Sitten in der ganzen Gesellschaft. Und so weiter für den Rest.

Und wir wissen sehr gut, daß Pater Pio, blutend, sich selbst ganz für die tägliche heilige Messe verzehrt hat, für die heilige Beichte Tag und Nacht. für die Verteidigung des Lebens und die für das Lehen immer offene christliche Ehe, für eine anständige und würdevolle christliche Kleidung. All das eben gemäß dem Glauben unserer Väter.

Es gibt aber noch eine andere Episode von Pater Pio, die sich in den letzten Tagen seines Lebens, vielleicht im August 1968, zutrug. Bei einem abendlichen Gespräch mit einer Gruppe von Freunden und geistlichen Kindern, einige Arzte und Besucher, kam die Rede auf die vielfältigen Früchte, die man vom großen Zweiten Vatikanischen Konzil erhoffen durfte, das nur drei Jahre zuvor, 1965, zu Ende gegangen war.

Die kleine Gruppe der Anwesenden äußerte und prognostizierte für die Zukunft zahlreiche hoffnungsvolle Dinge als Früchte des Konzils. Sie wollten aber die Bestätigung von Pater Pio haben und schauten auf ihn. Pater Pio sagte nur sehr ernst: „Es erwarten uns nur Finsternisse, alles Finsternisse,. aber wir können nichts sagen, seien wir still!“

Eine entsetzliche Prophezeiung, die wir von Jahr zu Jahr vor unseren Augen Realität werden sehen mit dem Massaker des Lebens (Abtreibung, Embryonen), mit dem Zusammenbruch der Familie, der Jugend, des geweihten Lebens, der erschreckenden Verwirrung der Ideen und der Leugnung der Glaubensdogmen. Von wegen der Glaube unserer Väter: „Jetzt hat die Finsternis die Macht.  (Lk 22, 53) - katholisches.info, 16.02.2015.

Artikel-Nr. 20008 - Verhärtet eure Herzen nicht -
Altarmessbuch, Paramente und Glocken von Carpegna
Quelle: Mysterium Fidei - Oktober 2016 - Seite 4-6

Der nachfolgende Bericht stammt von Gahriella de Montemayor. Er wurde aus dem Italienischen übertragen von Paul O. Schenker und abgedruckt in „Das Zeichen Mariens“ - Nr. 3 -  Juli 1971, das heißt, in zeitlicher Nähe zu den Geschehnissen.

Carpegna (Italien) auf 800 Meter über Meer genießt fortah Weltruf, seitdem die internationale Presse die Nachricht verbreitete, daß seit dem 1. November (1970) die Glocken der Kirche von alleine (!) läuten.

Eines Morgens fand der Pfarrer. als er zur Kirche hinuntergegangen war, den Altar hergerichtet (Anmerkung: für die Zelebration des alten Ritus (!)‚ der 1969 durch den Neuen Messritus ersetzt worden war): Kelch, Schultertuch, Manipel, römisches Messgewand, Missale des heiligen Papstes Pius V. (Anmerkung: das alte Messbuch) aufgeschlagen... Es fehlte nichts. Der Pfarrer, überrascht, veranstaltete schnell eine Untersuchung unter seinen Mitbrüdern, erhielt aber von einem jeden eine negative Antwort. Niemand hatte den Altar zubereitet mit jenen Sachen, die nunmehr abgeschafft sind. Nein, es handelte sich nicht um einen Scherz.

Am anderen Morgen früh die gleiche Überraschung. Und so während vier aufeinanderfolgen-den Tagen; aber immer ein anderer Kelch. An einem Tag war der Altar von unbekannter Hand für die Totenmesse vorbereitet worden: Schwarzes Messgewand usw.

Nach einer gründlichen Untersuchung entdeckte der Pfarrer, daß alle auf dem Altar hergerich-teten Gegenstände einem Schrank entnommen waren, in den sie definitiv weggelegt und seit langer Zeit unter Verschluß waren. Aber die Schlüssel? Niemand hatte sie und niemand erinnerte sich, wo sie sein könnten. Die Sache war bestürzend. Schon allein die Tatsache des Läutens der Glocken hatte Leute von überall her angezogen.

Aber das war erst der Anfang der Sorgen der Brüder. Die Glocken begannen nach der weihnachtlichen Stille von Neuem zu läuten, jedoch mit größerer Kraft und mit erhöhter Zahl der Schläge. Und siehe da. am Jahresende geschah etwas, was die Brüder in Aufruhr brachte. Auf dem Altar wurde eines Morgens ein mit schöner und eleganter Handschrift in Latein geschriehener Zettel gefunden: „NOLITE OBDURARE CORDA VESTRA!“ -  „VERHÄR-TET EURE HERZEN NICHT!“ -  Der Satz ist ein Teil des 94. Psalmes der davidischen Lieder. Der Psalm ist ein Lob Gottes: Hodie si vocem Eius audieritis, NOLITE OBDURARE CORDA VESTRA, sicut in exarcebatione secundum diem tentationis deserto, ubi tentaverunt patres vestri, probaverunt et viderunt opera me... „Heute, da ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht, wie bei der Reizung am Tage der Versuchung in der Wüste, wo mich eure Väter versuchten, mich auf die Probe stellten, und doch hatten sie meine Werke gesehen. Vierzig Jahre hatte ich Verdruß an diesem Geschlechte und sprach: „Stets irren sie im Herzen! Sie haben meine Wege nicht erkannt, so schwur ich in meinem Zorne: „Wahrlich, nicht sollen sie in meine Ruhe gelangen!“

Die Brüder verstehen Latein und müßten auch den Psalm auswendig kennen, den sie im Brevier bei der Matutin täglich lesen. „Verhärtet eure Herzen nicht!“ ist ein Mahnwort, das vielleicht nicht nur an die Brüder von Carpegna gerichtet ist (es gibt keinen schlimmeren Tauben, als wer nicht hören will). Es spricht alle Gewissen an. Jenes der Verantwortlichen für den Verkauf der Statue der Schmerzhaften Madonna aus dem Mittelalter, deren Angesicht und Hände von wertvoller Machart waren, einer Statue, die die Cholera von den Toren von Carpegna ferngehalten hat, als sie in Prozession als Patronin des Dorfes herumgetra­gen wurde; das Gewissen desjenigen, der einer Frommen, die den Rosenkreuz in der Kirche betete, gesagt hatte: „Schmeißt fort dieses Zeug!“; dem Gewissen auch jenes Priesters, der aussagte, daß es nicht nötig sei, für die Verstorbenen heilige Messen zu lesen; die Fälscher der Liturgiereform, die dem Herrn nicht angenehm zu sein scheint, wenn doch die Brüder jeden Morgen ein wirres Durcheinander der Bänke vorfinden und so gezwungen sind, sie in Eile wieder zu ordnen.

Carpegna ist da, mit seinen eigenartigen Begebenheiten, welche gewisse Zeitungen als spiritistische Phänomene hinstellen möchten. Die Glocken läuten jetzt jedesmal (von selbst obwohl sie, einschließlich ihres Schlaghammers, vollständig unbeweglich bleiben, wie DZM 1972, S. 1546-1548 näherhin berichtet, zur heiligen Feier, wenn jemand stirbt, und man hört sie aus weiterer Ferne. Das aber ist nicht alles. Der Generalobere in Rom und der Provinz-ohere wurden nach Carpegna gerufen, weil etwas unerhört Sonderbares kürzlich an den Tag getreten ist. Auf dem Altar wurde nebst den Eindrücken einer Hand und einem in Latein be-schriebenen Zettel: „IN DIE JUDICII“ (= am Tag des Gerichtes, des Zornes) ein blut-befleckter Kelch vorgefunden.

Die Sache wurde der Verschwiegenheit anheimgegeben. Die Brüder erhielten Redeverbot. Jedoch wurde die Tatsache dennoch bekannt.

Liebe Leser, liebe Freunde des heiligen Papst Pius V. und seiner heiligen  Messe für alle Zeiten, dieses Heftchen beginnt mit der Aufforderung von Kardinal Sarah, die heilige Messe wieder gegen Gott hin zum Tabernakel zu zelebrieren. Es folgen Beispiele von radikalen päpstlichen Eingriffen - er ist oberster Verantwortlicher für die Liturgie - gegen die alte hei-lige Messe, die er seit Amtsantritt als alten Zopf für die Ewiggestrigen leider bekämpft. Der heilige  Pater Pio ruft zur Standhaftigkeit und Beharrlichkeit zum Glauben unserer Väter auf und sieht im Gefolge des II. Vatikanums Finsterniße, nur Finsternisse, auf die Welt zukom-men. Und schließlich lesen wir vom Wunder in Carpegna, das unmißverständlich und deutlich den Warnflnger zur liturgischen Revolution mit der neuen Messe erhebt.

Unwille Gottes und der Apostelfürsten

1948 nahm Erzbischof Bugnini in Paris an einer Freimaurersitzung teil, von der er den Wunsch/Auftrag übernahm und nach Rom brachte, die heilige Messe zu ändern, das heißt mit dem Befehl des heiligen Papstes Pius V. von 1570 für alle Zeiten» zu brechen. Er begann 1951 mit dem Abbruch in der Karwoche, gestrichen wurden Feste, die zweiten und dritten Kirchengebete, bis auf drei alle Oktaven, verschiedene Vigilien und so weiter. Das Altarmeß-buch selbst blieb aber bis zum Tode Papst Pius XII. 1958 unverändert; es ist unvor-stellbar, daß ihm sein Gewissen eine Unterschrift zu den Abbrüchen zugelassen hätte! Anders Papst Johannes XXIII.: Als Rosenkreuzer war es für ihn kein Problem, das sogenannte Messbuch 1962 sogar noch mit der Kanonänderung unter Mißbrauch des heiligen Joseph zu unterschrei-ben. Zug um Zug führten weitere Messänderungen 1965, 1967 zum neuen Meßbuch 1969.

Der kanonosierte, das heißt, für ewige Zeiten unaufhebbare Befehl des heiligen Papstes Pius V. gebietet: „Von nun an immerwährend für alle zukünftigen Zeiten soll keine Messe anders gesungen werden als hemäß der Vorschrift des von uns heruasgegebenen Messbuches. Dem soeben Gesagten kann nichts hinderliches im Wege stehen: Keine Apostolischen bestimm-ungen und Anordnungen.“ Deutlich und klar ist mit dem Befehl die päpstliche Binde- und Löse-gewalt also in dieser Sache außer Kraft. Der Befehl schließt mit der Strafbestimmung des Un-willens des allmächtigen Gottes für alle, die sich dem Befehl in schändlicher Verwe-genheit widersetzen.

Liebe Leser, wenn ein Papst einerseits, wie oben berichtet, die alte Messe verbietet, mit glei-cher Zunge jedoch der Priesterbruderschaft Sankt Plus X. anderseits an’s Herz legt, in Italien auch ein Priesterseminar zu gründen, erinnert dies an die teuflischen Fallen, die man 1976 vor den ersten Priesterweihen im alten Ritus und 1988 wiederum vor den Bischofsweihen dem hochwürdigsten Herrn Erzbischof Lefebvre stellte. Vertrauen wir auf die Vision, daß der heilige Petrus kommen wird, um selbst einen Papst zu bestimmen (siehe unsere Hefte April und Mai 2016), der dann nicht mehr auf dem Holz der satanischen Freimaurerei gewachsen und der Kirche zum Verderben vorgesetzt worden ist.

Beten wir, beten wir viel, liebe Freunde, um die Bewahrung des heiligen Glaubens. Mit lieben Grüßen in Jesus, Maria und Joseph und der Bitte, dieses Heftchen viel im Apostolat zu vertei-len zur Verteidigung der heiligen Messe des heiligen Papst Plus V. für alle Zeiten», dankbar Ihr Johann Josef Süess.

Artikel-Nr. 20009 - Kita-Verbrechen

Von meinem Küchenfenster kann ich direkt auf einen Kita-Schulhof sehen. Der lärm stört mich nicht. Ich liebe Kinder. Manchmal schaue ich den Kindern lange bei ihrem Spiel zu. Neulich fiel mir ein Mädchen aif. Es schlug dauernd mit dem seiner Stirn gegen einen Baum und schrie dabei immer: „Mama! Mama!“ Ich war erschüttert. Und mir wurde wieder einaml klar, was es für ein Kleinkind bedeutet, wenn es von seiner Mutter getrennt wird. Das ist ein Verbrechen an seiner Seele. - Verfasser unbekannt. - Quelle: Zeitschruft „Christliche Mitte“ 59329 Wadersloh - Februar 2018 - Seite 3

Artikel-Nr. 20010 - Zahl der Urnenkirchen steigt

Die Zahl der Urnen- oder Grabeskirchen in Deutschland hat sich seit 2013 verdoppelt. In 42 Kirchengebäuden wurden Räume eingerichtet, in denen Urnen mit der Asche der Verstorbenen beigesetzt werden, wie die Verbraucherinitiative Aeternitas am 4. September in Königswinter mitteilte. Da immer weniger Kirchen für die heilige Messe gebraucht würden,  könnten Pfarreien so Abrisse oder Leerstände vermeiden und zugleich Einnahmen erzielen, um die Gebäude instand zu halten.

Aktuell gibt es laut Aeternitas 29 katholische Angebote. Weitere seien geplant, etwa in Bremen, Bremerhaven und Siegen. Besonders verbreitet seien Urnenkirchen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. In den südlichen Bundesländern und weiten Teilen Ostdeutschlands finde das Konzept hingegen bisher keine Resonanz. - Quelle: Zeitschrift „Der 13.“ Nr. 10/2018 - Seite 10 - A-4115 Kleinzell

Artikel-Nr. 20011 - Tote können kompostiert werden

Als erster US-Bundesstaat erlaubt Washington künftig das Kompostieren von Leichen. Ein Gouverneur, ein Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, unterzeichnete am Dienstag (21.05.2019) ein Gesetz. Dieses Ende April 2019 vom Parlament veranschiedete Gesetz läßt die Methode als Alternative zur Sarg-Bestattung oder Einäscherung zu. Es tritt in einem Jahr in Kraft. Kmpostieren ist umweltfreundlicher als die herkömmlichen Methoden und liegt damit im US-Trend der „grünen“ Bestattungen. - Quelle: N-TV 23.05.2019 Video-Text Seite 117 - 02.30 Uhr







 


 
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