Rundbrief Nr. 6 - Herz-Jesu-Familie

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           Rundbrief  Nr. 6 vom 14. April 2000 - Ein Priester erzählt

Liebe, Ehre und Lob sei immerdar dem Herzen aller Liebe dargebracht, den liebevollsten und liebens-würdigsten Herzen unseres anbetungswürdigen Erlösers, für alles Gute, das es durch die Aufrichtung des Reiches seiner reinen Liebe in den Herzen, die guten Willens sind, hervorzubringen und wirken wird.

Ein Priester erzählt: „Es liegt schon einige Jahrzehnte zurück. Ich war noch Kaplan und habe mich für eine Pfadfinderfahrt hergerichtet. Gegen meine Gewohnheit nahm ich das Krankenöl mit. Während unserer Fahrtentage hörten wir von einer Marienwallfahrt jenseits der Grenze auf der italienischen Seite. Wir beschlossen, dorthinzufahren. Da stellte einer der Pfadfinder fest, daß er keinen Ausweis bei sich hatte. Ich sagte: „Als Priester und als geschlossene Gruppe werden wir das schon schaffen.“ Wir kamen an die Grenze und hatten kein Glück. Es war nichts zu machen. Ganz enttäuscht drehten wir um. - Wir waren nicht weiter gefahren, da stießen wir auf einen schweren Motorradunfall. Der junge Mann lag schwerverletzt am Boden. Ich eilte sofort zu ihm, gab ihm die Lossprechung und die heilige Krankensalbung. Wenige Sekunden später war er tot. Kurz darauf kam der Arzt aus der nächsten Ortschaft. Er kannte den Verunglückten uns sagte ganz enttäuscht: „Ich, der ich 100 Meter von ihm entfernt wohne, komme als Arzt zu spät und Sie als Priester, der Sie von weither sind, kommen noch rechtzeitig.“ Die Mutter des Verunglückten bezeugte, daß ihr Sohn als Bub treu die neun Herz-Jesu-Freitage eingehalten hatten.“ - Für mich persönlich ist dies Anlaß genug, die Herz-Jesu-Verehrung noch mehr zu fördern und ich bitte Sie, nicht nachzulassen, recht eifrig für die Herz-Jesu-Verehrung und die Einhaltung der Herz-Jesu-Freitage zu werben. Hier ist die Bestätigung: Jesus hält sein Versprechen: „Alle, die diese Herz-Jesu-Freitage einhalten, werden nicht ohne Empfang der Sakramente sterben und das göttliche Herz wird in diesem Augenblick ihre sichere Zufluchtsstätte sein.“


 
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