Rundbrief Nr. 17 - Herz-Jesu-Familie

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Rundbrief Nr. 17  vom 15. November 2005 - Das Herz-Jesu-Rosenkranzjahr 2006 - das Jahr der heiligen Eucharistie -
Die Gemeinschaft der Töchter des Herzens Jesu

Das Jahr 2006 werde ich dem Herz-Jesu-Rosenkranz widmen und wenn es möglich ist, an jedem Herz-Jesu-Freitag eine heilige Messe lesen lassen. Darüber hinaus am 20. Juli, dem Namenstag der heiligen Margareta, am 23. Juni, dem Herz-Jesu-Fest, am 07. Oktober, dem Gründungstag meiner Herz-Jesu-Familie (Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz) und am 16. Oktober, dem Gedenktag der heiligen Margareta Maria Alacoque. Ich bitte Sie, sich an diesen Tagen, im Geiste, wenn es Ihnen möglich ist, an den heiligen Messen teilzunehmen. Die Rosenkranz-Cassette ist bei mir kostenlos erhältlich. Eine genaue Beschreibung, wie der Herz-Jesu-Rosenkranz gebetet wird, liegt bei.
 
Nun möchte ich Ihnen einen Beitrag über „Die Gemeinschaft der Töchter des Herzens Jesu“ vorstellen, den ich in der Zeitschrift „Pfadfinder Mariens“ Nr. 92 gelesen habe. Hier einige Auszüge davon:
 
An dieser Stelle möchte ich kurz berichten, wie ich, Schwester Marguerite-Marie vom heiligen Johannes (Martina Mayer), die Gemeinschaft der Töchter des Herzens Jesu kennengelernt habe. Schwester Alphonsa von Maria Immakulata hat mich zu ihrer Einkleidung am Fest des Kostbaren Blutes 01.07.1997 nach Marseille eingeladen. An diesem Tag hat mir unser Herr Jesus Christus ganz klar und deutlich zu verstehen gegeben, daß hier mein Platz ist. Ich war schockiert, da ich eher an die Mission gedacht habe, als in einen kontemplativen Orden einzutreten. Im Hingabegebet des heiligen Ignatius heißt es: „Nur Deine Liebe schenke mir mit Deiner Gnade, und ich bin reich genug und suche nichts weiter.“

Die göttliche Vorsehung wollte, daß bereits vor der Gründung (Herz-Jesu-Fest 20.06.1873) das Werk am 08.12.1872, durch einen ganz außergewöhnlichen Gnadenerweis, genehmigt und kanonisch errichtet wurde.  Die selige Gründerin Mutter Maria von Jesus 1841-1884 (ihr unverwester Leib ist in der Herz-Jesu-Basilika in Berchem aufgebahrt) , hat die Ordenskonstitutionen in der Kapelle vor dem Allerheiligsten formuliert und nach der Regel des heiligen Ignatius von Loyola abgefaßt.
 
In der Betrachtung des durchbohrten Herzens Jesu,, dessen unendliche Liebe sich im Vergießen von Blut und Wasser, der Quelle unseres Lebens und unseres Heiles, über den Tod hinaus gezeigt hat, möchten die Töchter des Herzens Jesu seine Liebe vergelten und sich im ewigen Opfer, das der auferstandene Jesus im Namen der Menschheit immerzu darbringt, vereinigen.
 
Als die selige Mutter Maria Jesus 10 Jahre nach der Gründung von einem Anarchisten ermordet wurde, hat sie ihren geistlichen Töchtern durch eine solide Ausbildung und durch ein reiches Schrifttum ermöglicht, das ursprüngliche Charisma (Spiritualität) zu bewahren. Vor allen ein rechtes Verständnis der heiligen Messe, sein Opfercharakter und eine aktive Mitfeier des heiligen Meßopfers, daß sich in der Anbetung des Allerheiligsten über den ganzen Tag hinweg fortsetzt.

Einen Tag nach der Seligsprechung der seligen Mutter Maria von Jesus am 22.10.1989 hebt Papst Johannes Paul II. in seiner Ansprache folgendes hervor: „Die Beziehung von Maria von Jesus zur heiligen Eucharistie ist vorbildlich, sie hat das Opfer seiner selbst, das Christus dem Vater für das Heil der Welt darbringt, in seiner Tiefe verstanden. Die Christen aller Generationen sind aufgerufen, sich mit Christus in seinem Erlösungswerk zu vereinigen. Maria von Jesus zeigt auf bewundernswerte Weise den Sinn einer richtig verstandenen Verehrung der heiligen Eucharistie, indem sie Anbetung, Danksagung, Fürbitte und das ehrliche Opfer ihres eigenen Lebens vereinigt.“

Zur heiligen Margaretha Maria Alacoque sagte Jesus: „Siehe dieses Herz, welches so sehr geliebt hat.“ Wir möchten auf das innigste mit Jesus vereinigt, Ihm in seinem eucharistischen Leben nachfolgen, jenem unergründlichen Liebesgeheimnis, welches zugleich das stete Denkmal seines bitteren Leidens ist. Das ausgezeichnete Vorbild in diesem Leben der Vereinigung, der Nachahmung des Heiligsten Herzens Jesu, ist das reinste Herz Mariens.
 
Wie Maria auf Kalvaria, vereint mit dem ewigen Hohenpriester, ihren göttlichen Sohn aufopferte und diese Aufopferung durch die Hände des heiligen Johannes erneuerte, so opfern die Töchter des Herzens Jesu, vereint mit allen Priestern der Welt, das eucharistische Opferlamm auf und folgen Ihm von Altar zu Altar. Ganz besonders opfern sie das Blut und Wasser auf, das aus der Seitenwunde des Herzens Jesu geflossen ist. Und die selige Mutter Maria von Jesus fügt hinzu, daß der Priester allein die Sendung und Vollmacht hat, das Opfer darzubringen. Die gläubige Seele muß daher mit der Seele des Priesters auf das innigste geeint sein, um mit ihr das heilige Opfer zu vollziehen und Gott zu verherrlichen, soweit dies nur möglich sein kann.

Wir haben keine direkte apostolische Tätigkeit, sind aber von einem starken apostolischen Geist beseelt. Unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. sagt, daß die heilige Eucharistie das Herz der Mission ist. Er führt den Rückgang der Missionstätigkeit darauf zurück, daß zu sehr auf äußerliche Verwirklichung geachtet und beinahe vergessen wurde, daß alle Tätigkeit von einem tieferen Zentrum, welches das Herz, die Liebe, die heilige Eucharistie ist, genährt werden muß. Wenn das Herz nicht schlägt, können die Apostel das Evangelium nicht mehr verkünden.
 
Unsere selige Mutter Maria von Jesus sagte: „Lieben wir die Liebe“ und „daß doch alles in uns, und um uns, die Gewölbe unserer Kirchen, die Steine unserer Klöster, unsere Taten, die Stimmung unserer Herzen, unsere Leiden, unsere Opfer und unser Tod, verkünde das Reich und singe die Herrlichkeiten des anbetungswürdigen Herzens Jesu, König und Mittelpunkt all unserer Herzen.“
 
Sollte das eine oder andere in diesem Artikel Ihr Interesse geweckt haben, können Sie nähere Informationen bei folgender Adresse erhalten. - Sankt Josefsklösterli CH-6430 Schwyz Schweiz



 
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