Wissenswertes - Herz-Jesu-Familie

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Herz-Jesu-Verehrung
Wissenswertes
Auf dieser Seite werden Verehrer des Heiligsten Herzens Jesu vorgestellt

Herz-Jesu-Verehrer aus der Bibel bis heute

Angegeben ist jeweils der Name und das Sterbejahr

Heiliger Longinus (58), Heiliger Paulus (67), Heiliger Thomas (ca. 80), Heiliger Johannes (ca. 105), Heiliger Justinus (165), Heiliger Irenäus (ca. 202), Heiliger Hippolyt (235), Heiliger Ambrosius (397), Heiliger Augustinus (430), Heiliger Anselm von Canterbury (1109), Heiliger Bernhard von Clairvaux (1153), Heiliger Bonaventura (1274), Heiliger Albert der Große (1280), Heilige Mechthild von Magdeburg (1282/94), Heilige Margareta von Cortona (1297), Heilige Mechthild von Hackeborn (1299), Heilige Gertrud die Große (1302), Selige Angela von Foligno (1309), Seliger Heinrich Seuse (1366), Heilige Katharina von Siena (1380), Selige Juliana von Norwich (ca. 1413), Heiliger Bernhardin von Siena (1444), Dionisyus der Karthäuser (1471), Seliger Thomas von Kempen (1471), Seliger Johannes Veghe (1504), Selige Osanna Andreasi (1505), Selige Camilla Battista Varnao (1524), Seliger Johannes von Landsberg (1539), Heiliger Petrus Canisius (1597), Heiliger Fidelis von Sigmaringen (1622), Heiliger Franz von Sales (1622), Selige Maria von der Menschwerdung (1672), Heiliger Johannes Eudes (1680), Seliger Claude de la Colombiere (1682), Heilige Margareta Maria Alacoque (1690), Heilige Veronica Giuliani (1727), Heilige Teresa Margherita vom Heiligsten Herzen Jesu (1770); Pierre Marie-Joseph Coudrin (1837), Heilige Philippine-Rose Duchesne (1852), Viktor  Braun (1882),  Selige Maria von Jesus Deluil Martiny (1884), Selige Maria vom göttlichen Herzen Droste zu Vischering (1899), Heilige Gemma Galgani (1903), Schwester Maria-Martha Chambon (1907), Julius Chevalier (1907), Luise Margarita Claret de la Touche (1915), Josefa Menendez (1923), Faustina Kowalska (1938), Selige Maria Ursula Ledochowska (1939), Johann Baptist Reus (1947), Pater Mateo Crawly-Boevey (1960). Diese Liste ist nicht vollständig.

Paray-le-Monial - die vom Himmel geliebte Stadt

(S.AG) Mit diesen Worten zeichnete Papst Leo XIII. eine im Zentrum Frankreichs (Siidburgund) liegende Stadt aus, als er 1899 die Weltweihe an das Unbefleckte Herz-Jesu vornahm, ein Akt, der untrennbar mit diesem Pilgerort und einer dort von Gott auserkorenen  Begnadeten verknüpft ist: Die heilige Margareta Maria Alacoque.

Ein Meisterwerk romanischer Baukunst aus dem 11. Jahrhundert

die Basilika von Paray-le-Monial. Rechts davon liegt das Heimsuchungskloster, das 1626 von Ordensfrauen der Heimsuchung Mariens (Visitantinnen) im Auftrag ihrer „Gründerin“, der heiligen Johanna von Chantal, bezogen wurde (1610 vom heiligen Franz von Sales gegründet). Unweit von hier wurde 1646 Margareta Maria Alacoque getauft, die schon als Mädchen sich gedrängt fühlte, ihr Leben ganz Gott zu weihen. Doch früh wird sie von Leiden geprüft. Vier Jahre kann sie keinen Schritt gehen. Da betet sie zur Jungfrau und wird geheilt, nachdem sie das Versprechen abgelegt hat, eines Tages eine ihrer Töchter zu werden, und nach Irrwegen tritt sie 1671 in obiges Kloster ein.

Der Chor und die Kapelle der Erscheinungen.

In dieser Kirche offenbarte der Herr Sein Herz der heiligen Margareta Maria Alacoque in Visionen, die von 1673-75 stattfanden. Am 27. Dezember (Fest des heiligen Johannes, des Apostels der Liebe) offenbarte Christus der Schwester Margareta Maria Alacoque zum ersten Mal die Geheimnisse seines Heiligsten Herzens. Er selbst hatte sie darauf vorbereitet, indem Er sie zu einer totalen Hingabe ihrer selbst anregte, ihr den Weg zur Demut, des Gehorsams und der Geduld zeigte. Er hatte in ihr eine bedingungslose Liebe entfacht und mit sich verbunden. Nun war sie gerüstet für den Empfang einer bedeutsamen Botschaft und deren getreuer Weitergabe an die Menschheit. Immer wieder erwählt Jesus für Sein Anliegen einen heiligmäßigen Menschen, der fähig ist, Sinn und Bedeutung der ihm anvertrauten übernatürlichen Sendung zu erfassen. Gleichzeitig sind es Menschen, die in den Augen der Welt wegen ihrer „Einfachheit.“ (siehe 1 Kor 1,26 f; Is 64, 4) nicht imstande wären, solches selbst zu erfinden.

„Die Heilige ist gestorben!“

Diese Nachricht verbreitete sich am 17. Oktober 1690 durch die Kleinstadt. Das Volk hatte sie schon zu Lebzeiten heiliggesprochen. Es dauerte aber noch 230 Jahre, bis die Kirche sie zur Ehre der Altäre erhob: 18.9.1864 (Seligsprechung durch Papst Pius IX.) und 13.5.1920 (Heiligsprechung durch Papst Benedikt XV.). Mystikerinnen haben einen schweren Stand.

Beühmte Pilger

Die Kapelle der Heimsuchung zieht viele Seelen an, die vom Übernatürlichen erfaßt sind:

1770 beginnt Benedikt Josef Labre hier sein Leben als Pilger-Bettler.

1863 feiert Pater Timon-David, Gründer der „Ordensmänner des Heiligsten Herzens“ (von Marseille) die heilige Messe.

1873 vertraut Marie Deluil-Martiny ihre Ordensfamilie „Töchter des Herzens Jesu“ der Heiligen an.

1873 weiht Pater V. Braun seine Gründung „Dienerinnen des Heiligsten  Herzens Jesu“ in Paray-le-Monial dem  Herzen Jesu.

1873 der aus Genf verjagte Bischof Mermillod.

1875 geben Kanonikus J. Schraderet (und Mitbegründerin M.-M Durantet) die Heilige als Vorbild ihrer „Kongregation des heiligen Paulus.“

1890 pilgert L.-M. Claret de la Touche nach Paray-le-Monial, die spätere Gründerin von „Bethanien im Herzen Jesu.“

1907 wird Pater Mateo aus Peru (Kongregation von Picbus) an ihrem Grab geheilt und zum Weltapostel für die Herz-Jesu-Verehrung in den Familien.

1925 der Konvertit und Dichter Paul Claudel.

Der spätere Papst Johannes XXIII. kam als Nuntius Roncalli fünfmal nach Paray-le-Monial.

1965 kommt der Erzbischof von Krakau, Karol Woytila, als einfacher Pilger.

1986 ehrte Papst Johannes Paul II. auf seiner 31. Ausland reise den Gnadenort und rief die „Herz.-Jesu-Verehrung“ in Erinnerung.

Heute wallfahren jährlich über 400000 Pilger aus aller Welt zu diesem Heiligtum, dessen „Anerkennung‘ durch von der Kirche allgemein gebilligte „Herz-Jesu-Messen“ bis 1856 warten ließ. Der Aufschwung begann aber erst nach der Seligsprechung von Margareta Maria. Alacoque (1864). Und viele kehren immer wieder an den erwählten Ort zurück; der Herr lädt uns alle dazu ein: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.“ (Mt 11, 28 f).

Herz Jesu - Zuflucht der Welt

SAG. Die Herz-Jesu-Andacht will die Menschen zu echter Gott- und Christusliebe erziehen. Dazu genügen bloße Gefühle und süße Worte nicht. Der Heiland verlangt die Umwandlung unseres Herzens in Sein Heiligstes Herz, damit Sein Geist, Seine Gesinnungen und Seine Tugenden in uns übergehen (.siehe Röm 8, 29). Er fordert eine starke Liebe, die Opfer bringt, eine tiefe Liebe, die entsagt, eine große Liebe, die alles überwindet, eine reine und selbstlose Liebe, die zu Seiner Nachfolge anspornt.

Die begnadete Margareta Maria Alacoque war eine demütige Schülerin Seines Herzens: Sie glaubte Seiner Botschaft, verbreitete die Herz­Jesu-Andacht und erwirkte später sogar die kirchliche Anerkennung, wie von Ihm beauftragt.

Wieviele Gläubige verbinden mit dieser Lieblingsandacht des katholischen  Volkes Erinner-ungen an die Verehrung der heiligen Lanze, welche jährlich Hunderttausende von Pilgern zur Speerfeier nach Nürnberg führte?

Papst Paul VI. (1965): „Das Konzil hat das Geheimnis der Kirche in hellem Lichte auf-leuchten lassen. Das kann aber nur dann richtig erfaßt und begriffen werden, wenn die Menschen ihre Aufmerksamkeit auf jene ewige Liebe des menschgewordenen Wortes rich-ten, deren hervorragendes Symbol Sein durchbohrtes Herz ist. Die Kirche, das heißt,  das schon im Mysterium gegenwärtige Reich Christi, wächst durch die Kraft Gottes sichtbar in der Welt. Dieser Anfang und dieses Wachstum werden zeichenhaft angedeutet durch Blut."

Bei der Vorbereitung der Opfergaben am Rüsttisch versinnbildlicht der Priester den Opfer-tod Christi durch den Lanzenstich an dem Brote, das er in seiner Linken hält.

Papst Pius XII. empfiehlt 1956 den Gläubigen die Verehrung des eucharistischen Herzens Jesu und erklärt dann den Sinn mit den Worten Papst Leos XIII.: Man verehre dabei „jene Tat höchster Liebe unseres Erlösers, wodurch Er alle Reichtümer Seines Herzens verströmte und das anbetungswürdige Sakrament der Eucharistie einsetzte, um bis zum Ende der Zeiten bei uns zu bleiben."

Denkanstöße

Vor bald 320 Jahren hat Christus selbst der heiligen Margareta Maria Alacoque und durch sie der ganzen Kirche den Reichtum Seines Heiligsten Herzens offenbart. Seitdem ist diese Art Frömmigkeit aus dem Leben der Kirche nicht mehr wegzudenken.

Christus hat Sein Heiligstes Herz den Menschen geoffenbart, um ihre Aufmerksamkeit auf das zentrale Geheimnis unseres Glaubens zu lenken, das in keiner andern Religion zu finden ist:

Auf die barmherzige Liebe Gottes. Er will uns Menschen diese Liebe in überreichem Maß zukommen lassen.

Gottes Gaben und Werke sind immer groß und geheimnisvoll und werden nie von Wissenschaft oder Theologie ergründet, welche Geheimnisse „verständlich manipulieren" möchten, bis das Unfaßliche des Geheimnisses getilgt ist.

Die Schönheit und der Reichtum mitsamt den segensreichen Früchten eröffnen sich eher den schlichten, gläubigen Menschen, welche das Geheimnis im Gebet tiefer zu erfassen suchen. Sie nehmen die Gabe Gottes so an, wie sie der Herr uns gegeben hat, auch wenn der Verstand sie nicht durchschaut; dafür wird ihr offenes Herz von Gottes Wahrheit durchdrungen und sie stoßen über die Nächstenliebe hinaus zur Gottesliebe vor, zur Beantwortung von Gottes Liebe, zum Beispiel, als Weihe oder Sühne, wie vom Herr gefordert.

Katholische Antwort: Herz-Jesu-Weihe und Sühne gegen die Nöte der Zeit

Jahr / Dokument / Papst / (Inhalt/Zitate)

1673 – Selbsthingabe 1673-1675 Herz-Jesu Offenbarungen durch Jesus an Margareta Maria Alacoque.

1697 – Schreiben Papst Innozenz  XII. Er lehnte eine eigene heilige Messe zu Ehren des Herzens Jesu ab; bewilligte durch die Ritenkongregation aber eine heiligen Messe zu Ehren der 5 Heiligen Wunden (dabei wurde vor allem an die Seitenwunde gedacht.)

1765 – Dekret Papst Clemens XIII. Er bewilligte den polnischen Bischöfen und er römischen Erzbruderschaft vom Heiligsten Herzen Jesu die Feier eines liturgischen Festes zu Ehren des Herzens Jesu mit heiliger Messe und Offizium.

1974 – Bulle Auctore fidei Papst Pius VI. Er verteidigte die Herz-Jesu-Verehrung gegen alle Angriffe der Jansenisten (unter anderem werde das physische Herz Jesu als ein Stück Fleisch getrennt von der Gottheit götzendienerisch angebetet) Papst Pius VI.: Das mit der Person des Logos hypostatisch (= Christus ist die eine göttliche Person des Sohnes = Logos/Wortes) untrennbar verbundene Herz Jesu könne gar nicht für sich allein und getrennt von der Gottheit verehrt werden.

1796 – Urkunde der Stände Tirols In der Stadtkirche Bozen schlossen die Stände Tirols den Bund mit dem göttlichen Herzen.

1856 – Schreiben  Papst Pius IX. Auf Wunsch vieler Bischöfe und Priester dehnte er das Herz-Jesu-Fest auf die ganze Kirche aus.

1864 – Seligsprechungsdekret Papst Pius IX. Schwester Margareta Maria Alacoque wird seliggesprochen, als „vom göttlichen Erlöser dazu auserwählt, den Kult des Herzens Jesu zu stärken und zu weiter Verbreitung zu bringen.“

1864 – Apostolisches Schreiben Quanta cura Papst Pius IX. In diesem Rundschreiben nimmt er Stellung zu Irrtümern und Gefahren seiner Zeit und ermahnt die Gläubigen, ihre Zuflucht zum Gebet zu nehmen: „Sein liebevolles Herz, das Opfer Seiner innigen Liebe zu uns, unablässig und innig anzurufen, auf daß Er mit den Banden Seiner Liebe alles an sich ziehe und damit alle Menschen, von Seiner Liebe erfaßt, nach Seinem Herzen würdig leben.“

1875 – Petition Der Erzbischof von Toulouse übergibt Papst Pius IX. im Namen von 525 Bischöfen eine Petition, damit die Welt dem Herzen Jesu geweiht werden möge (200-Jahr-Jubiläum der Offenbarungen in Paray-le-Monial) Papst Pius IX. ließ ihnen eine Weiheformel (-gebet) für das Herz-Jesu-Fest in ihren Diözesen zukommen.

1899 – Enzyklika Annum sacrum Papst Leo XIII. Weihe der Kirche und des ganzen Menschengeschlechtes  an das Heiligste Herz Jesu „Als die Kirche in den ersten Zeiten unter dem Joch der Cäsaren seufzte, erschien in der Höhe dem jugendlichen Kaiser (Konstantin) das Kreuz; es war das Vorzeichen und zugleich die Ursache des baldigen großen Sieges. Seht da vor unseren Augen ein anderes, Glück verheißendes göttlichen Zeichens: Das Heiligset Herz Jesu, vom Kreuz überragt, helleuchtend mitten in Flammen! Darauf müssen wir alle unsere Hoffnung setzen; von Ihm müssen wir das Heil der Menschheit erbitten und erwarten.“

1899 – Dekret Papst Leo XIII. Er erhebt das Herz-Jesu-Fest in den Rang eines Festes 1. Klasse. Er gestattet gleichzeitig, daß die heilige Messe des Herz-Jesu-Festes an jedem 1. Monatsfreitag als feierliche Votivmesse gefeiert werde. Im gleichen Jahr bewilligt er auch die Herz-Jesu-Litanei zum allgemeinen öffentlichen Gebrauch.

1909 – Apostolisches Schreiben Papst Pius X. Er ermutigt eine zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu errichtete Priestergemeinschaft zu  Akten der Liebe und der Sühne. Gleichzeitig bestätigt er den Herz-Jesu-Freitag.

1915 – Brief Papst Benedikt XV. Das päpstliche Interesse an der Herz-Jesu-Verbreitung kommt in Briefen an Pater Matteo Crowly und Kardinal Amette (Weihe der Herz-Jesu-Basilika am Montmartre in Paris) zum Ausdruck.

1915 – Hirtenbrief Deutschlandweihe durch die deutschen Bischöfe an das Heiligste Herz Jesu.
1920 – Heiligsprechungsdekret Papst Benedikt XV. Die Selige Margareta Maria Alacoque wird heiliggesprochen „Gott hat der Schwester Margareta Maria Alacoque die Aufgabe zugewiesen, allen Menschen die Reichtümer des Herzens Jesu zu verkünden, wie Er sie ihr geoffenbart hatte. Sie sollte der Welt auf dem Hintergrund des Kreuzes das von Dornen umwunden, von der Lanze durchbohrte, in der Passion vom Feuer der Liebe ganz durchglühte Herz zeigen.“ Ausdrücklich weist der Papst auf den Segen der 9 Herz-Jesu-Freitage mit der Zusicherung der Beharrlichkeit bis in den Tod hin.

1927 – Eucharistischer Kongreß 19.07-1925 finden in Einsiedeln  5 Eucharistische Kongresse statt. 1927 wird eine Herz-Jesu-Statue vom polnischen Nuntius gesegnet und das katholische Schweizervolk dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht.

1928 – Enzyklika  Miserentissimus Redemptor (= über die dem Herzen Jesu schuldige Sühne) Papst Pius XI. Dieses Rundschreiben ist eine Antwort auf den unheimlich anwachsenden Unglauben, vermehrt durch „die kämpfende Gottlosenbewegung“ (Kommunismus mit Relgionsverfolgung unerhörter Brutalität, ein Kampf gegen Gott, der an Blasphemien, Verhöhnung und Verspottung des Schöpfers, an satanischer Bosheit, noch nie dagewesen ist.) Der Papst hebt die Pflicht zur Sühneleistung (Fatima) hervor. In der Herz-Jesu-Verehrung sieht er zwei besonders geeignete Übungen inmitten einer sündigen Welt: Die Consecratio = liebende Hingabe und Weihe an das Herz Jesu und die Reparatio = die dem Herzen Jesu zu leistende Genugtuung und Sühne. Er gibt dem Herz-Jesu-Fest eine Oktav (damit steht es im gleichen Rang wie Weihnachten und Christi Himmelfahrt.)

1932 – Enzyklika Caritate Christi compulsi Papst Pius XI. in „Über Gebet und Sühne in den gegenwärtigen Bedrängnissen der Menschheit“ fordert der Papst zu Gebet und Buße auf und weist auf die Herz-Jesu-Verehrung hin.

1939 – Enzyklika Summi Pontificatus Papst Pius XII. Er spricht in seiner 1. Enzyklika (am Christkönigtag veröffentlicht) ausführlich von der Herz-Jesu-Verehrung. Inmitten der drohenden Gefahren sieht er in ihr das große Mittel der Hoffnung und des Heiles.

1956 – Enzyklika Haurietis Aqua Papst Pius XII. Das ganze Schreiben (100. Jahrestag des Herz-Jesu-Festes) streicht die Gegenwartsbedeutung der Herz-Jesu-Verehrung hervor und begründet sie aus der Heiligen Schrift und der Tradition. „Mit vollem Recht wird das leibliche Herz des menschgewordenen ewigen Wortes hauptsächlich  als Zeichen und Symbol jener dreifachen Liebe betrachtet, mit der der göttliche Erlöser den Ewigen Vater und alle Menschen immerfort liebt. Es würde darum verwegen und verderblich handeln, ja Gott beleidigen, wer immer dieses kostbare, von Jesus Christus selbst der Kirche gemachte Geschenk geringschätzen wollte.“

1960 – Apostolisches Schreiben Inde a primis Papst Johannes XXIII. Er wünscht „die Verehrung des kostbaren Blutes im Volk so wachsen zu sehen wie die Verehrung des Namens Jesu und die des göttlichen Herzens Jesu.“ Er empfahl den Priestern und Laien ausdrücklich das Halten der 1. Monatsfreitage (mit Krankenkommunion), den Empfang der heiligen Kommunion, die heilige Stunde, verbunden mit der Weihe an das Heiligste Herz Jesu und die Aufopferung des Tagewerkes.

1965 – Apostolisches Schreiben Investigabiles divitias Christi Papst Paul VI. Noch während des Konzils erschien dieses Schreiben. Es widerlegt von gewissen Seiten behauptete Unvereinbarkeit der Herz-Jesu-Verehrung mit den Normen und Weisungen des II. Vaticanums „die Herz-Jesu-Verehrung soll nicht weiter abnehmen, sondern wieder ganz stark zunehmen.

1965 – Schreiben Disserti Interpretes Papst Paul VI. Im Schreiben an 6 dem Herzen Jesu geweihten Ordensfamilien spornt er sie zur Förderung der Herz-Jesu-Verehrung in der Kirche an. Sie sei ein vorzügliches Mittel „daß die Gläubigen privat und öffentlich jenes Herz innig verehren, aus dessen Fülle wir alle empfangen haben.“

1966 – Audienz für die Generalkongregation der Jesuiten Papst Paul VI. Er empfiehlt den Jesuiten die „Herz-Jesu-Verehrung als wirksames Mittel zur Förderung der vom Konzil angestrebten Lebensform und zur Überwindung des Atheismus.“
1973 – Hirtenbrief zum Heiligen Jahr Die deutschen Bischöfe: „Der Herz-Jesu-Freitag sollte zum monatlichen Tag der Einkehr, des Gebetes und der Besinnung werden.“

1979 – Enzyklika Retemptor hominis – Papst Johannes Paul II. Beachtenswerte Hinweise auf das göttliche Herz Jesu, die Ihm schuldige Verehrung. Das Wort Herz Jesu wird umschrieben als „die göttliche und menschliche Dimension im Geheimnis der Erlösung.“

1980 – Enzyklika Dives in misericordia Papst Johannes Paul II. „Über das göttliche Erbarmen“: „die Kirche bekennt und verehrt das Erbarmen Gottes, indem sie sich an Christi Herz wendet.“

1985 – 70-Jahr-Feier (Herz-Jesu-Weihe Deutschlands) Kardinal Höffner: „Ich bitte in der Verehrung des Herzens Jesu nicht nachzulassen.“












 
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